Sommersonnenwende

Am 21. Juni feiern wir das Fest der Fülle, der Schönheit und des Reichtum!

Die Sonne hat ihren Höchststand erreicht, die Natur blüht, gedeiht und trägt erste Früchte. Sie zeigt sich jetzt in ihrer vollen Farbenpracht, Fülle und Schönheit. Rund um die Sommersonnenwende entfalten verschiedenste Kräuter ihre volle Heilkraft. Gleichzeitig markiert dieses Fest auch den Wendepunkt, an dem die Tage kürzer und die Nächte länger werden. Jedoch wird hier die Sonne gefeiert die uns mit Kraft, Freude und Leichtigkeit erfüllt.

 

Keltische Mythologie

 

Die Blumen- bzw. Pflanzengöttin ist nun schwanger mit den werdenden Früchten der Erde. Ihr Gatte Belenos steht nun im Zenit seiner milden Herrschaft. Auch dieses Fest wurde der Fruchtbarkeit gewidmet. Mit einem Sommerfeuer wurde die Kraft der Sonne unterstützt und gefeiert. Die Menschen tanzten, sangen und sprangen über diese Freudenfeuer um sich zu reinigen, und um sich selbst und die Felder mit Fruchtbarkeit zu segnen. Dieses Fest wurde 12 Tage lang mit berauschenden, oft mit Bilsenkraut versetzten Bieren gefeiert. Die Menschen tanzten und sangen in ritueller Nacktheit ums Feuer. Damals war die Nacktheit ein heiliger Zustand und signalisierte die wahre Verbundenheit mit den Ursprüngen. Man wurde eins mit der universalen Schöpfung.

 

Themen zum Fest

 

Es ist die Zeit der Fülle und Entfaltung! Wir spüren die Kraft des Feuers, die Lebenskraft, Lebensfreude und Leidenschaft in uns. Wir dürfen uns fragen, welche Früchte wir bereits tragen und wie wir diese am besten pflegen.