Herbsttagundnachtgleiche

Zur Herbsttagundnachtgleiche am 21. September feiern wir das Fest der Dankbarkeit! Zum 2. mal im Jahr befinden sich Tag und Nacht im Gleichgewichtszustand. Alles ist ausgewogen!

Jetzt ist es an der Zeit unsere Dankbarkeit gegenüber Mutter Erde, uns selbst und unseren Mitmenschen zum Ausdruck zu bringen. Wir lassen das Jahr nochmals Revue passieren und danken für all die Erfahrungen, Erlebnisse und Qualitäten die in uns herangereift sind, und die wir ernten durften. Auch gehn wir in uns und schauen was da noch durchtrennt werden will um den Winter, die dunkle, kalte Jahreszeit zu überstehn.

 

Keltische Mythologie

 

Zu dieser Zeit wurden und werden noch immer Erntedankfeste gefeiert. Es wurden noch die Herbstfrüchte wie Erdäpfel, Rüben, Äpfel, Nüsse und Weintrauben geerntet. Der Herbst, an dem die Tage merklich kürzer werden, die Sonne an ihrer Kraft abnimmt, kündigt den bevorstehenden Winter, die dunkle Jahreszeit und somit die Nacht des Jahres an. Nach der Herbsttagundnachtgleiche begannen allmählich die Arbeiten im Haus. Die Frauen setzten sich ans Spinnrad, gleich der Göttin Holle, die zu dieser Jahreszeit beginnt den Lebensfaden neu zu spinnen. Dies wurde in der Natur durch die Spinnfäden, die man im Herbst überall herumschwirren sieht, sichtbar. Auch wird langsam erkennbar daß sich der Gott Lugus in die Anderswelt zurückzieht, um dort im Totenreich zu herrschen.

 

Themen zum Fest

 

Es ist die Zeit der Ausgewogenheit! Alles was nicht im Gleichgewicht ist, kommt entweder noch dazu, oder geben wir weg.